Unsere Philosophie

Unsere Aufgabe umfasst die Betreuung, Erziehung und Bildung, basierend auf dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG), dem Sozialgesetzbuch (SGB VIII), dem Kindertagesstätten-förderungsgesetz (KitaFöG), dem Nationalen Kriterienkatalog, der Qualitätsvereinbarung für Tageseinrichtungen (QVTAG) und dem Berliner Bildungsprogramm (BBP).

Wir arbeiten nach dem Bildungskonzept des Situationsansatzes, sind bewegungsorientiert und legen großen Wert auf Kreativität und die Entwicklung der Sprache. Sauberkeit und Umwelt-erziehung haben bei uns ebenfalls einen hohen Stellenwert.

Im Allgemeinen liegt unser Hauptaugenmerk auf der zielorientierten Förderung und Stärkung aller Kompetenzen. Diese gliedern sich in Selbst(Ich)-Kompetenz,   Sozialkompetenz, Sach-(Fach-) Kompetenz, lernmethodische Kompetenz.

Wir betreuen die Kinder in altersheterogenen Gruppen. Diese bewegen sich in einem Altersspektrum ab dem 1. Lebensjahr und dem Schuleintritt. Allen Kindern bieten wir Kompetenzförderung und eine Vielzahl an Entwicklungsmöglichkeiten. Sie lernen von- und miteinander in dem natürlichen Gefälle der Altersstufen. Die Betreuung und Förderung der Kinder und der Eltern verläuft partnerschaftlich. Gut ausgebildete ErzieherInnen arbeiten mit den Kindern nach dem Berliner Bildungsprogramm und den dazu gehörigen gesetzlichen Grundlagen.

Der Träger

Träger ist die SKA Kita gemeinnützige Unternehmensgesellschaft (haftungsbeschränkt). Sie wird geführt durch die Gesellschafter  Antje-Adriana Wartenberg (Bürokauffrau und Diplom-Pädagogin, Geschäftsführerin), Kerstin Scholz (Diplom-Pädagogin) und Felix Schmidt (staatlich anerkannter Erzieher, Geschäftsführer).

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Erziehung und Bildung von Kindern ab dem 1. Lebensjahr bis zum Schuleintritt und die Förderung der Jugendhilfe im Sinne des § 52 II Satz 1 Nr. 7 und Nr. 4 AO.

Motivation

Für eine optimale Förderung unserer Kinder sorgen wir als Träger. Kinder sind die Zukunft, deshalb ist es notwendig sie auf das Leben und die Gesellschaft vorzubereiten.

Wir sichern die Qualität der Arbeit durch die Berücksichtigung neuester pädagogischer Erfordernisse. Die Umsetzung des Berliner Bildungsprogramms und der Beitritt zur Qualitätsvereinbarung in Berlin sind für uns selbstverständlich.

In unserer Gesellschaft gibt es viele ältere Menschen. Wir sind der Auffassung, dass diese das Aufwachsen der Kinder mit ihren Erfahrungen und ihrer Fürsorge unterstützen können. Unser Ziel ist es daher, Ältere für die Kinder zu gewinnen und sie in die pädagogische sowie organisatorische Arbeit in unserer Einrichtung einzubeziehen.

Den Erfolg unserer Arbeit sichern wir durch motiviertes und engagiertes Fachpersonal, welches in regelmäßigen Abständen durch Fort- und Weiterbildungen das Fachwissen vertieft und Neues aneignet. Zudem führen wir interne und externe Evaluationen durch,  um unsere Arbeit permanent zu reflektieren, anzupassen und gegebenenfalls modifizieren.

Durch die Übernahme betriebswirtschaftlicher Aufgaben sichern wir die finanzielle Stabilität des Trägers und unserer Einrichtungen. Der verantwortungsvolle Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sichert sowohl den Fortbestand der Kita als auch die Qualität.

Soziale Umwelt / Einzugsbereich / Lebenssituation der Kinder

Wir verfolgen ein kulturell offenes Betreuungskonzept.

Aufgrund des heutigen Umstands medialen Fortschritts und der Motorisierung mangelt es Kindern häufig an realen sozialen Kontakten, ausreichender Bewegung, altersentsprechender Sprachentwicklung und Anregung der Fantasie. Häufig gehen damit Sprachentwicklungsverzögerungen und perspektivisch Defizite in der persönlichkeits- und in der Schule und Berufsentwicklung einher. Das muss nicht sein! Deshalb ermöglichen wir den Kindern gesonderte Bewegung, Fantasieanregung, Willensbildung und individuelle Persönlichkeits- und Sprachentwicklung. Grundsätzlich erfolgt alles in Zusammenarbeit mit den Eltern und nach kindspezifischen Voraussetzungen und Fähigkeiten.

Situationsansatz

Wie bereits erwähnt, arbeiten wir nach dem Situationsansatz. Dies wird im Folgenden näher erläutert. Der Situationsansatz geht davon aus, dass Kinder ihre Entwicklung selbst steuern und sich aktiv mit ihrer Umwelt altersgemäß auseinandersetzen, sie gestalten und beeinflussen. Dabei spielen die persönliche Lebenssituation der Kinder und deren Familien (soziale Situation im Einzugsgebiet) und der daraus resultierenden Bedürfnisse eine große Rolle. Selbstverständlich ist die Wertorientierung des Trägers insbesondere in Absprache bzw. unter Einbeziehung der Familien der zu betreuenden Kinder relevant.

Vorgabe des Trägers ist das Lernen durch Erleben und Erfahrung, um den Kindern Erkenntnisse nahe zu bringen, welche ihnen helfen, alltägliche Anforderungen zu bewältigen – jetzt und auch in Zukunft.

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Es ist wichtig, situativ Bildungsinhalte „herauszufiltern“ und daraus „Lernstoff“ zu entwickeln. Unsere Hauptziele sind der Erwerb von Autonomie, Solidarität und Kompetenzen.

Grundlegendes Element unserer Arbeit ist Aufgeschlossenheit jedem Kind und seiner Individualität gegenüber. Jedes Kind wird mit seinen Stärken und Befähigungen und den daraus folgenden Bedürfnissen gesehen und angenommen.

Toleranz und Respekt bilden die Basis unserer Arbeit

Fundamental ist das Berliner Bildungsprogramm mit seinen 6 Bildungsbereichen: Gesundheit; Soziales und kulturelles Leben; Kommunikation; Kunst; Mathematik und  Natur – Umwelt – Technik.

Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit Bewegung, Kreativität, Sprache, Sauberkeitserziehung, Umwelterziehung,

Elternarbeit

Bereits in der Eingewöhnungsphase beginnt die Partnerschaft mit den Eltern. Die Eingewöhnung eines Kindes wird Elemente aus dem erprobten Berliner Modell und dem Münchener Eingewöhnungskonzept und unter Berücksichtigung individueller Gegebenheiten durchgeführt werden.

Um diese Partnerschaft zu intensivieren, sind Elterngespräche unabdingbar. Zusätzliche Entwicklungsgespräche finden altersabhängig statt.

In unserer Kita wird ein Elternvertreter gewählt, der als Mittler zwischen Elternschaft und Kita bzw. Träger fungiert.

Schlussbemerkung

Uns als Träger ist bewusst, dass Konzepte ständig der Modifikation bedürfen, da sich der Alltag der Gesellschaft in der heutigen Zeit schnell ändert und darauf zu reagieren ist. Dadurch wird den Bedürfnissen aller Beteiligten Rechnung getragen und es wird pädagogisches, sinnvolles Fördern ermöglicht.
Unser Einrichtungskonzept ist kein unveränderliches Konstrukt, sondern wird immer wieder – auch unter Mitarbeit der Eltern – neu erstellt (vgl. Nationaler Kriterienkatalog / Qualitätsmanagment), da sich beispielsweise der Tagesablauf u.a. an den Bedürfnissen der Familien, der Gesellschaft und des Trägers gleichermaßen orientiert.